Wirtschaftstreff Bayern – diesmal mit Angelique Renkhoff-Mücke, Vorstandsvorsitzende der Warema AG. Entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sind gute Mitarbeiter. Angelique Renkhoff-Mücke spricht mit Marianne E. Haas über die aktuelle Lage der Ausbildung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. Beim Antennenbauer Kathrein KG in Rosenheim haben wir uns über die dortige Ausbildungssituation informiert.
Eines der zentralen Themen unserer Zeit ist der Klimawandel, dem man mit politischem und wirtschaftlichem Handeln entgegenwirken muss. Dabei dürfen effektiver Klimaschutz und ökonomisches Wachstum nicht als Gegensatz aufgefasst werden. Weil der Klimawandel eine globale Herausforderung ist, kann der Alleingang eines Landes zum Klimaschutz nicht allzu viel beitragen. Dennoch nimmt die Bundesrepublik ihre Verantwortung sehr ernst, und auch die Wirtschaft ist engagiert, wie das Beispiel von Grünbeck Wasseraufbereitung in Höchstädt zeigt. Wie kann der Klimaschutz verbessert werden? Marianne E. Haas diskutiert diesmal im Studio mit dem bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber.
11.000 Züge sind täglich auf Bayerns Schienen unterwegs. Im Jahr fahren sie eine Strecke, die 250-mal zum Mond und zurück reicht. Das klingt zunächst nach einer erstklassigen Infrastruktur. Doch die Bahn ist bereits voll ausgelastet. Neben einer zunehmenden Zahl an Passagieren, transportieren Züge in Bayern auch etwa 50 Millionen Tonnen Güter jährlich. Tendenz ebenfalls steigend. Wie kann die Bahn in Zukunft mit dieser Entwicklung klar kommen?
Marianne E. Haas diskutiert diese Woche im Studio mit Klaus-Dieter Josel, Chef der Deutschen Bahn des Freistaats, über Herausforderungen und Chancen des bayerischen Güterverkehrs und Schienennetzes.
Der Große muss zum Kindergarten, die Kleine zum Arzt statt in die Krippe – Eltern stehen oft vor großen Herausforderungen. Erst recht, wenn Vater und Mutter berufstätig sind. Gleitzeiten, flexible Arbeitszeitmodelle oder auch Angebote zur Kinderbetreuung können viele Probleme lösen. Im Studio diskutiert Marianne E. Haas diese Woche mit Dr. Angelika Niebler, Abgeordnete des Europäischen Parlaments, über Wege wie Familie und Beruf besser vereinbart werden können…
Die europäische Schuldenkrise verunsichert nicht nur Bürger, sondern zunehmend auch die Wirtschaft. Ein Großteil der Unternehmen befürchtet nämlich negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung sowie höhere Kosten für Investitionskredite. Im Mittelstand scheinen die negativen Befürchtungen noch nicht angekommen zu sein. Im Studio diskutiert Marianne E. Haas diese Woche mit Bertram Brossardt über die mögliche Entwicklung der Konjunktur im Jahr 2012.
Steigender wirtschaftlicher Wettbewerb, erhöhte individuelle Arbeitsbelastung und die Alterung der Gesellschaft erfordern ein betriebliches Gesundheitsmanagement als Instrument, dem Fachkräftemangel in vielen Wirtschaftsbereichen zu begegnen.
Über Lösungsansätze für eine älter werdende Belegschaft diskutiert Marianne E. Haas diese Woche mit Dr. Ralf Franke. Er ist globaler Leiter der Bereiche Gesundheit, Umwelt und Arbeitsschutz der Siemens AG und hält Gesundheitsprävention für den wichtigsten Schritt, den Auswirkungen des demografischen Wandels erfolgreich zu begegnen.
Der Aktionsrat Bildung empfiehlt für alle Bundesländer eine gemeinsame schriftliche Abiturprüfung in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Das soll künftig eine einheitlich hohe Qualität des Abiturs gewährleisten. Außerdem gewährleistet es mehr Gerechtigkeit bei der Studienplatzvergabe. Marianne E. Haas diskutiert über die Vor- und Nachteile mit Bildungsökonom und Volkswirt Prof. Ludger Wößmann und Monika Florian, Schulleiterin der Nymphenburger Schulen.
2015 wird jeder dritte Beschäftigte in Bayern älter als 60 Jahre sein. Gleichzeitig werden nach einer Studie bis dahin bereits 520 000 Fachkräfte im Freistaat fehlen. Das bedeutet, dass alle Potenziale ausgeschöpft werden müssen. Und dabei spielen die Älteren eine ganz besonders große Rolle. Denn ihre Kenntnisse und Erfahrungen sind von großem Wert für den Arbeitsmarkt und damit für die Wirtschaft. Dieser Bewußtseinswandel ist jedoch noch nicht bei allen Unternehmen in Bayern angekommen.
Die Lage der bayerischen Wirtschaft ist zurzeit sehr gut. Ein Wachstum von knapp 4%, kühlt sich voraussichtlich bis Jahresende auf 3% ab. Nichtsdestotrotz ist das ein Ergebnis, das an das Vorkrisenniveau anschließt. Auch der Arbeitsmarkt bleibt mit einer Arbeitslosenquote von 3,4% stabil. Die Schuldenkrise drückt zwar auf die Konjunktur, von einer Rezension kann aber nicht gesprochen werden.
Allein in Bayern werden bis 2015 rund 520 000 Fachkräfte fehlen. Das ist das alarmierende Ergebnis der Studie „Arbeitslandschaft 2030“ der Schweizer Prognos AG. Betroffen davon sind, wie es in der Studie heißt, alle Branchen und alle Qualifikationsstufen. Marianne E. Haas spricht in der Sendung mit Prof. Dr. Anton Kathrein, Geschäftsführer der Kathrein-Werke AG über unterschiedliche Möglichkeiten neue Fachkräfte zu generieren.