Der Aktionsrat Bildung empfiehlt für alle Bundesländer eine gemeinsame schriftliche Abiturprüfung in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Das soll künftig eine einheitlich hohe Qualität des Abiturs gewährleisten. Außerdem gewährleistet es mehr Gerechtigkeit bei der Studienplatzvergabe. Marianne E. Haas diskutiert über die Vor- und Nachteile mit Bildungsökonom und Volkswirt Prof. Ludger Wößmann und Monika Florian, Schulleiterin der Nymphenburger Schulen.
2015 wird jeder dritte Beschäftigte in Bayern älter als 60 Jahre sein. Gleichzeitig werden nach einer Studie bis dahin bereits 520 000 Fachkräfte im Freistaat fehlen. Das bedeutet, dass alle Potenziale ausgeschöpft werden müssen. Und dabei spielen die Älteren eine ganz besonders große Rolle. Denn ihre Kenntnisse und Erfahrungen sind von großem Wert für den Arbeitsmarkt und damit für die Wirtschaft. Dieser Bewußtseinswandel ist jedoch noch nicht bei allen Unternehmen in Bayern angekommen.
Die Lage der bayerischen Wirtschaft ist zurzeit sehr gut. Ein Wachstum von knapp 4%, kühlt sich voraussichtlich bis Jahresende auf 3% ab. Nichtsdestotrotz ist das ein Ergebnis, das an das Vorkrisenniveau anschließt. Auch der Arbeitsmarkt bleibt mit einer Arbeitslosenquote von 3,4% stabil. Die Schuldenkrise drückt zwar auf die Konjunktur, von einer Rezension kann aber nicht gesprochen werden.
Allein in Bayern werden bis 2015 rund 520 000 Fachkräfte fehlen. Das ist das alarmierende Ergebnis der Studie „Arbeitslandschaft 2030“ der Schweizer Prognos AG. Betroffen davon sind, wie es in der Studie heißt, alle Branchen und alle Qualifikationsstufen. Marianne E. Haas spricht in der Sendung mit Prof. Dr. Anton Kathrein, Geschäftsführer der Kathrein-Werke AG über unterschiedliche Möglichkeiten neue Fachkräfte zu generieren.
Fachkräftesicherung ist die zentrale Herausforderung für die bayerische Wirtschaft in den nächsten Jahren. Sie rechnet in Bayern bis 2015 mit einem zusätzlichen Bedarf von 520 000 Arbeitskräften. Bis 2030 drohe sogar ein Mangel von rund 1,1 Millionen. Nach einer Studie der Schweizer Prognos AG haben daher Zuwanderung und Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt eine große Bedeutung. Diesmal spricht Marianne E. Haas mit Kai Gramke von der Prognos AG und Slavica Petrovic, einer Diplom Ingenieurin aus Serbien über die Probleme und Chancen von Migration für die bayerische Wirtschaft.
Eine Woche lang in den Beruf Ingenieurin reinschnuppern – das erwartet die Teilnehmerinnen der „Forscherinnen-Camps“. Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen ab 15 Jahren können an der Lösung einer technisch-naturwissenschaftlichen Fragestellung arbeiten und bekommen so Einblick in die Tätigkeit einer Ingenieurin.
Bayern steuert auf einen massiven Fachkräftemangel zu. Schon Auszubildende zu finden wird immer schwieriger. Durch das Modellprojekt „power(me)“ sollen neue Azubis für die Branche gewonnen werden. Die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände wollen dabei lernschwache Jugendliche informieren, testen und ihnen zu einem Ausbildungsplatz in der Branche verhelfen. Marianne E. Haas spricht in der Sendung zu diesem Thema mit dem Geschäftsführer der Kirchner Elektrotechnik GmbH, Michael Böhm.
Seit einem Jahrzehnt setzt das Projekt „Lehrer in der Wirtschaft“ Maßstäbe in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft. 70 Lehrkräfte haben die Chance bisher genutzt, für ein Jahr den Unterricht am Gymnasium gegen die Arbeit in einem Unternehmen zu tauschen. Wie von dem „Seitenwechsel auf Zeit“ nicht nur die Lehrer, sondern auch ihre Kollegen und die Schüler profitieren. Darüber spricht Marianne E. Haas diese Woche mit Studiogast Josef Rei, Lehrer am Gymnasium Gunzenhausen.
Thema der heutigen Sendung ist die konjunkturelle Lage der Metall- und Elektroindustrie. Die bayerische Wirtschaft hat wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Produktion und Auftragseingänge sind weiter aufwärts gerichtet. Ob das so bleibt und wie es in Bayern weitergeht diskutiert Marianne E. Haas diese Woche mit Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayme vbm.
Frisch, seriös und kompetent – das beliebte Wirtschaftsmagazin für aktuelle Themen aus dem bayerischen Mittelstand erscheint in neuem Anstrich. Ein völlig neues Design in Blau und Grau schafft ein klares Bild und das richtige Ambielnte für informative Expertengespräche.
Was die Wirtschaft aktuell bewegt, wird im Schwerpunktthema beleuchtet, hautnah am Beispiel eines bayerischen Unternehmens. Neu ist ein zweiter Beitrag, der an einem besonders spannenden Beispiel tiefer in das Thema einsteigt. Außerdem talkt Moderatorin und Wirtschaftsexpertin Marianne E. Haas von nun an länger mit ihren Studiogästen aus Politik und Wirtschaft.